Android Studio: Version 4.0 final veröffentlicht

Android Studio: Version 4.0 final veröffentlicht

Google hat vor einigen Monaten Version 3.6 seiner Entwicklungssoftware „Android Studio“ veröffentlicht. Ab sofort steht die Nachfolgerversion, nämlich Version 4.0, final zur Verfügung und kann von App-Entwicklern direkt gedownloadet und genutzt werden.

Wie immer gibts auch bei diesem Update einige spannende Neuerungen und Anpassungen. Neu ist zum Beispiel der Motion Editor, mit welchem sich viele Bewegungen und Animationen in Apps integrieren lassen.

Zudem gibts jetzt auch einen Build Analyzer, mit dem man rausfinden können soll, was manche Builds ab und zu so verzögern könnte. Außerdem mit an Board sind auch die Java 8-Language-APIs sowie eine verbesserte UI des CPU Profilers. Aber macht Euch einfach Euer eigenes Bild:

Google I/O 2020: Diesjährige Entwicklerkonferenz offiziell abgesagt

Google I/O 2020: Diesjährige Entwicklerkonferenz offiziell abgesagt

Aufgrund des Coronavirus werden aktuell immer mehr und mehr Messen und Großveranstaltungen abgesagt. Jetzt trifft es auch die USA – genauer gesagt den Suchmaschinen-Giganten Google.

Irgendwie war es ja doch ein Bisschen vorhersehbar, doch dass jetzt auch die Google I/O 2020, welche eigentlich ursprünglich Anfang Mai hätte stattfinden sollen, abgesagt wurde, trifft einen eingefleischten Android-Fan dennoch mitten ins Herz.

Nichtsdestotrotz hat der Ausfall der diesjährigen Google I/O natürlich auch seinen Grund, denn immerhin sollte nicht der Gewinn eines Unternehmens, sondern vielmehr die Gesundheit eines jeden einzelnen Bürgers an erster Stelle stehen.

Selbstverständlich will Google jetzt Maßnahmen prüfen, durch die man der Entwicklergemeinde wenigstens ein Bisschen was präsentieren kann. Einen Zeitplan oder sonstige weitere Infos gibt es hierzu aber noch nicht.

Apple Card: Schneller Start für Deutschland geplant

Apple Card: Schneller Start für Deutschland geplant

Im August ist die Apple Card in den USA an den Start gegangen und nun fragt man sich natürlich auch in Deutschland, wann es hierzulande wohl so weit sein könnte. Nun hat Apples CEO himself, Tim Cook, das Münchner Oktoberfest sowie deutsche Entwickler besucht und machte zudem in einem Interview große Hoffnungen auf einen „frühen Deutschlandstart“.

In einem Interview sprach Tim Cook mit ausgewählten deutschen Medien sowie Entwickler und betonte dort, dass man bei Apple einen schnellen Start der Apple Card hierzulande anstrebe.

Die Apple Card ist eine von der US-Bank ausgegebene und von Apple vertriebene, digitale Kreditkarte, welche es optional auch in physischer Form gibt und welche das kontaktlose Bezahlen via Apple Pay ermöglicht.

Google Stadia: Bereits über 4.000 Developer-Anmeldungen

Google Stadia: Bereits über 4.000 Developer-Anmeldungen

Wie Googles Technical Account Manager, Sam Corcoran, auf der Developer Brighton 2019 mitteilte, gab es für Google Stadia wohl bereits über 4.000 Developer-Anmeldungen, wovon jede einzelne durch einen Menschen überprüft werde.

Dabei bezieht sich Sam Corcoran explizit auf das Stadia Partners Programm, das es Entwicklern ermöglichen soll, direkt für den Gaming-Streaming-Service zu entwickeln. Googles Ziel sei es, exklusive Inhalte für die Plattform anzubieten. Seitens der Entwickler besteht aber wohl bereits seit der Ankündigung des Dienstes ein großes Interesse am Service. Spielprozesse von einem Server berechnen zu lassen, würde den Developern den Vorteil bieten, weniger ans Limit der Systeme der Spieler denken zu müssen.

Stadia allerdings würde ein festes Limit bieten, das voraussichtlich höher sein wird als das eigener PCs. In diesem Szenario würden Developer exklusive Inhalte für Stadia entwickeln sowie einen Optimierungsprozess durchlaufen, der dem Entwicklungsprozess einer Konsole entsprechen soll. In welche Richtung sich das direkt entwickeln wird, bleibt allerdings bis zum Release von noch offen.

Corcoran mahnt außerdem an, dass „man sich Gedanken über den Zugang zu Stadia machen solle, der es jedem User ermöglicht, das Spiel von jeder Plattform aus aufzurufen“. Er bezieht sich dabei auf das Design des Spiels, welches auf jeder Plattform bedienbar sein solle. So soll diese Überlegung „hoffentlich die Menge an Spielern vergrößern, die die eigenen Spiele spielen“. Dieser Gedanke ist auf jeden Fall interessant, denn das Spieldesign ist auf die Plattform ausgelegt, auf welcher es gespielt wird. So wird es schwer, ein Spiel zu entwickeln, das theoretisch von jeder Plattform aus gezockt werden kann.

USA: Mehrere iOS-Entwickler reichen Sammelklage gegen Apple ein

USA: Mehrere iOS-Entwickler reichen Sammelklage gegen Apple ein

In den USA haben kürzlich einige App-Entwickler eine Sammelklage gegen Apple eingereicht. Dem Tech-Giganten wird vorgeworfen, er missbrauche seine Marktmacht, da Apple ein Monopol auf den App Store von iOS habe. Man könne diese nur über den eigenen App Store beziehen. Hierdurch könne keinerlei Wettbewerb entstehen.

Nur durch eben diesen fehlenden Wettbewerb sei es Apple möglich, bis zu 30% Provision auf App-Verkäufe und Abos zu verlangen, wodurch Apple Milliardenumsätze machen würde, so die Klageschrift. Zudem würden die Entwickler dazu genötigt werden, Apples Vorgaben in Puncto Preisstufen zu verwenden. Es sei also nicht möglich, eigene Preise zu definieren.

In Zusammenhang mit der Klage steht zudem die jährlich zu entrichtende Gebühr in Höhe von 99$ für das „Apple Developer Programm“, welches Voraussetzung für den Vertrieb von iOS-Apps ist. Das Vorgehen seitens Apple verringere dementsprechend die Gewinne der Entwickler nochmals in „illegaler Weise“. Außerdem schwäche es den Markt für Bezahl-Apps und führe dadurch zu einer Bevorzugung von billigen und kostenlosen Apps. Die schiere Größe des einzigen App-Vertriebskanals mache es für kleinere Anbieter demnach nahezu unmöglich, von Usern entdeckt zu werden – auch dies lasse sich nur durch eine Öffnung der Plattform für andere App-Stores lösen.

Damit habe Apple ein klares Monopol auf den Vertrieb von iOS-Apps. Andere App-Stores wie Googles Play Store hingegen seien keine Wettbewerber, schließlich kann man darüber keine iOS-Apps anbieten. Entwickler, die auf eine iOS-App verzichten, würden den Zugang zu Millionen von Kunden verlieren, argumentiert die Kanzlei Hagens Berman, die die Kläger in der Klagesache vertritt.

In den vergangenen Jahren hat Hagens Berman schon mehrere Sammelklagen gegen Apple eingereicht, dabei ging es unter Anderem um illegale Preisabsprachen beim Vertrieb von E-Books – im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung musste Apple damals 450 Millionen Dollar zahlen.

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