Nintendo eShop: Vorbestellungen müssen nicht stornierbar sein

Nintendo eShop: Vorbestellungen müssen nicht stornierbar sein

Die norwegische Verbraucherschutzzentrale hat Nintendo vor Gericht gezogen, weil es im Nintendo eShop nicht möglich ist, Vorbestellungen zu stornieren. Da Nintendo of Europe in Deutschland stationiert ist, ging der Prozess vor ein Frankfurter Gericht. Auch die deutsche Verbraucherschutzzentrale hat sich hinter die Anklage gestellt. Jetzt allerdings fiel die Entscheidung.

Dem Urteil zufolge hat Nintendo hierbei gegen kein EU-Recht verstoßen und muss Vorbestellungen auch in Zukunft nicht stornierbar machen. Die Entscheidung wird seitens des Gerichts damit begründet, dass man mit dem Kauf und dem Vorab-Download des Spiels den Kaufvertrag erfüllt habe. Ganz anderer Meinung war jedoch die Gegenseite. Sie behauptete, dass allein damit kein Kaufvertrag erfüllt wurde, da das Spiel nicht gestartet werden könne. Im November 2019 gab es die Anhörung und kurz vor Weihnachten dann auch die Entscheidung. Aufgrund der Tatsache, dass der Prozess nicht öffentlich ausgetragen wurde, wurde die Entscheidung erst jetzt bekanntgegeben.

Die Verbraucherschutzzentrale Deutschland will den Fall vor dem Frankfurter Oberlandesgericht schlichten. Bis ein neuer Gerichtsprozess beginnt, wird es allerdings wohl noch mindestens eineinhalb Jahre dauern. Bis dahin müssen wir uns wohl oder übel weiterhin damit zufriedengeben, dass Nintendo keine Rückerstattung von Vorbestellungen einführen wird.

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Google Play Pass: Neue Flatrate für Android-Games und Apps startet in den USA

Google Play Pass: Neue Flatrate für Android-Games und Apps startet in den USA

Google hat seine neue Flatrate “Google Play Pass” offiziell vorgestellt. Für einen kleinen monatlichen Pauschalbetrag bietet man Usern ausgewählte Apps und Spiele an – und deaktiviert Werbung in diesen Apps komplett. Außerdem sind In-App-Käufe für Abonnenten kostenlos. Für Power-User diverser Titel könnte dies vermutliche ein echt guter Deal sein.

Der reguläre Preis beträgt 4,99$, im ersten Jahr werden pro Monat sogar nur 1,99$ fällig. Zum Release werden u. A. Titel wie Stardew Valley, Star Wars Kotor, Monument Valley 2, Risiko sowie Limbo verfügbar sein. Besonders für In-App-Käufe innerhalb von Spielen dürfte sich diese Flatrate also auf jeden Fall lohnen.

Sobald der Google Play Pass auch für Euch zur Verfügung steht, sollte ein neuer Tab im Google Play Store direkt auf Eurem Smartphone auftauchen. Starten wird der Service mit 350 Titeln, allerdings leider erst mal nur in den USA.

Natürlich will Google noch mehr Developer für seinen neuen Service begeistern, im Prinzip kann also jeder Entwickler mitmachen. Desweiteren kann der Dienst von bis zu fünf Familienmitgliedern genutzt werden, falls man die Familienbibliothek nutzen sollte.

Nintendo Switch Online ab morgen auch mit SNES-Games

Nintendo Switch Online ab morgen auch mit SNES-Games

Wie Nintendo auf Twitter angekündigt hat, wird man ab morgen 20 SNES-Games auf der Nintendo Switch spielen können, sofern man den kostenpflichtigen Service “Nintendo Switch Online” abonniert hat.

Laut Aussagen von Nintendo soll die Liste der SNES-Spiele auf lange Sicht gesehen aber noch erweitert werden, sodass es nicht bei den 20 Spielen bleiben wird.

Folgende Spiele hat Nintendo bereits für den morgigen Release angekündigt:

  • BRAWL BROTHERS
  • Demon’s Crest
  • Joe & Mac 2: Lost in the Tropics
  • Kirby’s Dream Land 3
  • Star Fox
  • SUPER E.D.F EARTH DEFENSE FORCE
  • Super Mario Kart
  • Super Mario World
  • Super Mario World 2: Yoshi’s Island
  • Super Puyo Puyo 2
  • Super Tennis
  • Breath of Fire
  • F-ZERO
  • Kirby’s Dream Course
  • Pilotwings
  • Stunt Race FX
  • Super Ghouls’n Ghosts
  • Super Metroid
  • Super Soccer
  • The Legend of Zelda: A Link to the Past
Pokémon GO: 500.000 Cheater gesperrt

Pokémon GO: 500.000 Cheater gesperrt

Niantic geht rigoros gegen Cheater vor. Jetzt wurde bekannt, dass kürzlich ca. 500.000 Cheater in Pokémon GO gesperrt wurden.

Niantic soll seit Kurzem eine bessere Möglichkeit gefunden haben, Cheater zu entlarven, wenn diese illegale Drittanbieter-Tools nutzen und sperrt diese nun dementsprechend.

Mittels besagter Drittanbieter-Tools wird es den Cheatern beispielsweise ermöglicht, dem Spiel vorzugaukeln, dass sie unterwegs seien, obwohl sie von zu Hause aus spielen. Solche Vorgehensweisen sind selbstverständlich gegen das eigentliche, faire Spielprinzip von Pokémon GO und somit verboten. Da ist es dann natürlich auch nicht mehr allzu verwunderlich, dass Niantic solche Cheater dann auch sperrt.

Google Stadia: Bereits über 4.000 Developer-Anmeldungen

Google Stadia: Bereits über 4.000 Developer-Anmeldungen

Wie Googles Technical Account Manager, Sam Corcoran, auf der Developer Brighton 2019 mitteilte, gab es für Google Stadia wohl bereits über 4.000 Developer-Anmeldungen, wovon jede einzelne durch einen Menschen überprüft werde.

Dabei bezieht sich Sam Corcoran explizit auf das Stadia Partners Programm, das es Entwicklern ermöglichen soll, direkt für den Gaming-Streaming-Service zu entwickeln. Googles Ziel sei es, exklusive Inhalte für die Plattform anzubieten. Seitens der Entwickler besteht aber wohl bereits seit der Ankündigung des Dienstes ein großes Interesse am Service. Spielprozesse von einem Server berechnen zu lassen, würde den Developern den Vorteil bieten, weniger ans Limit der Systeme der Spieler denken zu müssen.

Stadia allerdings würde ein festes Limit bieten, das voraussichtlich höher sein wird als das eigener PCs. In diesem Szenario würden Developer exklusive Inhalte für Stadia entwickeln sowie einen Optimierungsprozess durchlaufen, der dem Entwicklungsprozess einer Konsole entsprechen soll. In welche Richtung sich das direkt entwickeln wird, bleibt allerdings bis zum Release von noch offen.

Corcoran mahnt außerdem an, dass „man sich Gedanken über den Zugang zu Stadia machen solle, der es jedem User ermöglicht, das Spiel von jeder Plattform aus aufzurufen“. Er bezieht sich dabei auf das Design des Spiels, welches auf jeder Plattform bedienbar sein solle. So soll diese Überlegung „hoffentlich die Menge an Spielern vergrößern, die die eigenen Spiele spielen“. Dieser Gedanke ist auf jeden Fall interessant, denn das Spieldesign ist auf die Plattform ausgelegt, auf welcher es gespielt wird. So wird es schwer, ein Spiel zu entwickeln, das theoretisch von jeder Plattform aus gezockt werden kann.

Extremst seltene Pokémon-Sammelkarte “verschwindet in der Post”

Extremst seltene Pokémon-Sammelkarte “verschwindet in der Post”

Die Pokémon-Sammelkarte würde für ca. 60.000US$ ersteigert und hätte eigentlich schon längst beim Empfänger ankommen sollen. Angekommen ist sie allerdings nie, denn sie soll auf dem Postweg verschwunden sein.

Bei der besagten Sammelkarte handelt sich um eine Karte namens “Trainer No. 3”, welche im Jahr 1999 dem Drittplatzierten beim Wettbewerb “Super Secret Battle” in Japan verliehen wurde, wodurch sie eine der seltensten Karten der Welt sein dürfte.

Laut Berichten von Polygon wurde die Trainerkarte bereits letztes Jahr durch einen Pokémon-Shop auf sBay verkauft und anschließend verschickt. Der Versand soll mittels USPS (United States Postal Service) erfolgt sein. Der Versand soll bis 50.000$ versichert gewesen sein. Hierbei sollte man wissen, dass dies bereits die höchste Geldsumme ist, für die man eine Sendung versichern kann.

Laut den Berichten war die Pokémon-Sammelkarte allerdings nicht der einzige Inhalt dieser Sendung. Es sollen sich “mehrere hundert weitere Gegenstände” in der Sendung befunden sein. Auf dem Weg zum Zwischenhändler “Aramex” soll die Karte dann irgendwie verschwunden sein.

Der Absender “PokémonPlace” beruft sich darauf, dass die Sendung mitsamt der Karte laut Sendungsverfolgung durch Aramex angenommen wurde. Aramex wiederum beharrt auf der Aussage, dass sie für eine komplette Ladung von Paketen unterschrieben hätten, die Karte soll aber nicht dabei gewesen sein.

Der Empfänger, ein YouTuber, hat bereits eine Idee, wie die Karte verschwunden sein könnte: Es könnte jemand gesehen haben, dass die Sendung für einen extrem hohen Wert versichert war und könnte sie einfach mitgehen lassen haben.

Da der Schwarzmarkt für diese Karte aber faktisch nicht existent ist, geht der YouTuber davon aus, dass der Dieb sie nicht “schwarz” verkaufen kann. Sie ist für ihn also praktisch wertlos. Deshalb soll der Dieb wohl eher nicht aus der Pokémon-Community stammen.

PokémonPlace hat nun einen Finderlohn in Höhe von 1.000€ für denjenigen ausgesetzt, der dachdienliche Hinweise auf den Verbleib der Pokémon-Sammelkarte “Trainer No. 3” geben kann. Das wird wohl ein Fall für Meisterdetektiv Pikachu sein.

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