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Google Play Store: 64-Bit-Pflicht für Android-Apps

Google will Android auf die moderne Schiene bekommen und leitet jetzt langsam aber sicher das Ende der 32-Bit-Apps ein. Die Betonung liegt hier allerdings wirklich auf „langsam“, denn erst ab 2021 werden Apps ohne 64-Bit-Version aus dem Google Play Store ausgeschlossen.

Google will Android auf die moderne Schiene bekommen und leitet jetzt langsam aber sicher das Ende der 32-Bit-Apps ein. Die Betonung liegt hier allerdings wirklich auf „langsam“, denn erst ab 2021 werden Apps ohne 64-Bit-Version aus dem Google Play Store ausgeschlossen.

Bereits seit Android 5 Lollipop unterstützt Android die modernere 64-Bit-Hardware, die schneller und effizienter ist.

Qualcomm ist einer der Hauptlieferanten für Smartphone-Chipsätze und bietet bereits seit 2013 eigene 64-Bit-Hardware an. Google will jetzt den nächsten Schritt gehen und nennt für App-Entwickler wichtige 32-Bit-Deadlines. Zudem gibt Google ein paar Hilfestellungen für App-Entwickler.

Ein sehr langwieriger Prozess

Erst ab August 2019 muss eine neue oder aktualisierte Android-App unbedingt über eine 64-Bit-Version verfügen. Zwei Jahre später werden Apps dann für 64-Bit-Geräte nicht mehr bereitgestellt, wenn sie über keine dedizierte 64-Bit-Version verfügen. Hier gibts allerdings auch Ausnahmen, beispielsweise Android TV und Wear OS by Google.

Bis dahin wird noch viel Zeit vergehen und alte 32-Bit-Geräte verschwinden vom Markt. Bis August 2021 wird Android 64-Bit bereits sieben Jahre unterstützen.

Apple zwingt Apps im Übrigen schon seit Anfang 2015 zu einer 64-Bit-Version. Google geht ein Bisschen sanfter vor und will die Developer dazu ermutigen, den ersten Schritt selbst zu wagen. Man freut sich auf die Zukunft der 64-Bit-CPUs.

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