Huawei Music: Eigener Musikstreaming-Dienst startet in Europa

Huawei Music: Eigener Musikstreaming-Dienst startet in Europa

Aufgrund des andauernden Handelsstreits zwischen Donald Trump und China darf Huawei auf seinen Smartphones keine Google-Services mehr zur Verfügung stellen. Stattdessen setzt das chinesische Unternehmen nun auf die Huawei AppGallery anstatt auf den Google Play Store bzw. die Huawei Mobile Services (HMS) als Ersatz für die Google Play Services.

In diesem hauseigenen App Store startet in Europa nun auch Huaweis eigener Musikstreaming-Service. Angekündigt wurde dieser schon im Jahr 2018, jetzt ist er ab sofort auch aktiv und auch in Europa nutzbar. Alternativ zu Huaweis AppGallery, kann man die App auch direkt auf der offiziellen Webseite downloaden. Ein eigenes Web-Interface gibt es übrigens nicht, wodurch der Dienst nur via App verwendet werden kann.

Der Dienst kann in der Basis-Version kostenlos genutzt werden, die Premiumversion kostet 9,99€ pro Monat.

Teslas 1.000.000. E-Auto rollt vom Band

Teslas 1.000.000. E-Auto rollt vom Band

Rund drei Jahre nach dem Marktstart des Model 3 hat der Elektroauto-Pionier Tesla eine wichtige symbolische Marke überschritten. „Glückwunsch ans Tesla-Team zur Produktion unseres millionsten Autos“, schrieb CEO Elon Musk in der Nacht zum Dienstag auf Twitter und veröffentlichte dazu das Foto eines roten Model Y, einmal einzeln und einmal mit einigen Mitarbeitern.

Damit dürfte Tesla in seinen beiden Werken weltweit (das Stammwerk im kalifornischen Fremont und die neue Gigafactory in China) eine Produktionsrate von ca. 40.000 Autos pro Monat erreicht haben. Das wäre mehr als im letzten Quartal 2019, in dem laut Tesla insgesamt ca. 105.000 Model 3, Model S und Model X produziert wurden. Das entspricht einer Monatsrate von rund 35.000 Autos.

Laut Angaben des Unternehmens wurde der Absatz seiner Elektroautos bislang meistens nur vom produzierbaren Volumen zurückgehalten, nicht von der Nachfrage. Mit der Gigafactory in China (Giga Schanghai) ist diese Kapazität in der Vergangenheit gestiegen. Nichtsdestotrotz wurde hier inzwischen eine Rate von mindestens 1.300 Model 3 pro Woche erreicht, was hochgerechnet aufs Gesamtjahr bedeutet, dass die Produktion in der Giga Schanghai jetzt ungefähr die Hälfte des geplanten Ziels für die erste Phase (150.000 Fahrzeuge pro Jahr) ausmacht.

Deutsche Post & DHL: Etliche Neuerungen angekündigt

Deutsche Post & DHL: Etliche Neuerungen angekündigt

Die Deutsche Post und DHL Paket haben kürzlich neue digitale Services angekündigt. Dazu zählen unter Anderem auch eine Echtzeitverfolgung in der Paketzustellung.

Das Digitalisierungsprogramm der Deutschen Post und DHL Paket wird sich auf einen Zeitraum von drei Jahren erstrecken, viele der digitalen Services sollen aber bereits in diesem Jahr verfügbar sein. Nachfolgend eine Übersicht der angekündigten Neuerungen:

Künftig sollen alle Frankierungen (auch Briefmarken) mit einem Matrixcode ausgestattet werden, der ein besseres Tracking von Brief- und Paketsendungen ermöglichen soll. Frankierungen mit einem solchen Matrixcode sollen dann eine bessere Nachvollziehbarkeit des Laufweges der entsprechenden Sendungen bieten, indem diese dann in den Start- und Ziel-Sortierzentren erfasst werden.

Um den Briefkunden einen besseren Überblick über den eigenen Briefempfang zu bieten, hat die Deutsche Post in Zusammenarbeit mit GMX und WEB.DE den Service „Briefankündigung“ entwickelt. Dabei bekommen die Empfänger in ihrem GMX- und WEB.DE-Postfach eine Info über demnächst ankommende Briefsendungen. Dieses Feature ist leider aus unerfindlichen Gründen exklusiv für Kunden von GMX und WEB.DE.

Im Rahmen der Kooperation mit GMX und WEB.DE soll die Deutsche Post zudem auch an weiteren Services für Privatkunden arbeiten, die dann im Jahr 2021 an den Start gehen sollen. So sollen Empfänger beispielsweise in einem nächsten Schritt die zusätzliche Möglichkeit bekommen, digitale Kopien der Briefinhalte via E-Mail zu empfangen.

Noch in diesem Jahr soll zudem das DHL „Live-Tracking“ starten, mit dem der Empfänger seine DHL-Pakete über die Sendungsverfolgung auf dhl.de sowie in der DHL-App „nahezu in Echtzeit“ tracken kann und so einen besseren Überblick darüber bekommt, wann genau seine Sendung an seiner Hausadresse ankommen wird.

Dabei werden den Empfängern ab der morgendlichen Beladung des Zustellfahrzeugs ein 60- bis 90-minütiges Zeitfenster für die Zustellung sowie ein Countdown mit der Anzahl der noch verbleibenden Zustellstopps bis zur Zustellung der eigenen Sendung angezeigt. Das kennt man ja bereits von DPD und ähnlich auch von Amazon Logistics, in Zukunft soll das dann also auch bei DHL möglich sein. Zudem kann der DHL-Kunde auf der dargestellten Google Maps-Karte die aktuelle Position des Zustellfahrzeugs sehen. Auch neu ist, dass die Kunden 15 Minuten vor der Zustellung der Sendung eine entsprechende Ankündigung erhalten.

DHL-Versandmarken können mittlerweile mobil und in digitaler Form als QR-Code gekauft bzw. für Rücksendungen beim Versandhändler angefordert werden. Dieser Service ist allerdings aktuell nur für nationale Pakete verfügbar, soll aber noch dieses Jahr auch auf internationale Pakete (zumindest innerhalb der EU) erweitert. Bis Ende 2020 soll die Mobile Briefmarke außerdem das bereits bestehende Produkt „Handyporto“ ablösen. Im Gegensatz zum bekannten Handyporto werden für die Mobile Briefmarke keine zusätzlichen Mobilfunk- und Bearbeitungsgebühren berechnet. Das heißt, die Kunden zahlen hier dann nur das reine Porto für den Brief bzw. für die Postkarte.

Die Kunden müssen dann in der App das gewünschte Porto anfordern und online bezahlen, daraufhin bekommen sie dann einen mehrstelligen alphanumerischen Code, den sie handschriftlich rechts oben auf die Postkarte oder den Briefumschlag schreiben müssen, also da, wo bisher die Briefmarke hin kam. Damit ist die Sendung dann auch frankiert.

Bis 2021 soll das aus bisher ca. 4.500 DHL-Packstationen bestehende Netz auf rund 7.000 solcher Stationen erweitert werden. Zudem hat das Unternehmen auch einen neuen Automatentyp vorgestellt, welcher sich „Post & Paket 24/7“ nennt und mit dem der Kunde dann nicht nur Paketen und Päckchen empfangen und versenden, sondern auch seine Briefe verschicken können wird. Außerdem soll man hier dann bargeldlos Brief- und Paketmarken kaufen können.

Google I/O 2020: Diesjährige Entwicklerkonferenz offiziell abgesagt

Google I/O 2020: Diesjährige Entwicklerkonferenz offiziell abgesagt

Aufgrund des Coronavirus werden aktuell immer mehr und mehr Messen und Großveranstaltungen abgesagt. Jetzt trifft es auch die USA – genauer gesagt den Suchmaschinen-Giganten Google.

Irgendwie war es ja doch ein Bisschen vorhersehbar, doch dass jetzt auch die Google I/O 2020, welche eigentlich ursprünglich Anfang Mai hätte stattfinden sollen, abgesagt wurde, trifft einen eingefleischten Android-Fan dennoch mitten ins Herz.

Nichtsdestotrotz hat der Ausfall der diesjährigen Google I/O natürlich auch seinen Grund, denn immerhin sollte nicht der Gewinn eines Unternehmens, sondern vielmehr die Gesundheit eines jeden einzelnen Bürgers an erster Stelle stehen.

Selbstverständlich will Google jetzt Maßnahmen prüfen, durch die man der Entwicklergemeinde wenigstens ein Bisschen was präsentieren kann. Einen Zeitplan oder sonstige weitere Infos gibt es hierzu aber noch nicht.

Google Pay: Ticketing ab sofort auch in zwei weiteren US-Städten möglich

Google Pay: Ticketing ab sofort auch in zwei weiteren US-Städten möglich

Google Pay hat kürzlich zwei weitere US-Städte für die Ticketing-Funktion freigeschalten. Es geht also langsam aber sicher vorwärts in Sachen Google Pay Ticketing.

Mit Kalamazoo (Michigan) und Stockton (Californien) haben wir nun also zwei weitere Großstädte, in denen die Kunden des Öffentlichen Personennahverkehrs direkt über die Google Pay-App ihre Tickets kaufen und auch nutzen können. Durch die beiden neuen Städte haben wir jetzt also insgesamt 5 Städte in den USA sowie eine Stadt in Australien, in denen die ÖPNV-Kunden dieses Feature schon nutzen können. Wann dieses Feature auch außerhalb des englischsprachigen Raums Verbreitung finden wird, ist allerdings leider immer noch fraglich. Hoffen wir jedenfalls mal, dass es sich nicht noch ein paar Jahre hinzieht.

Google Pay Ticketing
BVG testet neue „Cashless-Only“-Ticketautomaten

BVG testet neue „Cashless-Only“-Ticketautomaten

Bisher konnten Kunden ihre Tickets in Berliner Straßenbahnen nur mit Bargeld zahlen. Seit 30 Jahren hängen die bisherigen Ticketautomaten nun in Bussen und Bahnen – bezahlen lässt sich hier nur mit Bargeld. Das soll sich in Zukunft allerdings ändern, denn die BVG testet in den kommenden eineinhalb Jahren neue Ticketautomaten in den Straßenbahnen der Linien M5 und M10.

Die Automaten sind mit großen Touchscreens ausgestattet und erinnern an die BVG-Ticket-App. Auch die Produktpalette ist an den neuen Automaten größer als an den Vorgängern: Es können fast alle BVG-Produke bis hin zur Monatskarte, gekauft werden. Kunden können ihre Tickets dann mittels Girocard, Debit- oder Kreditkarte sowie mit Google Pay und Apple Pay bezahlen. Zudem verfügen die Automaten über einen barrierefreien Modus. Die BVG ruft ihre Fahrgäste dazu auf, vor Ort oder via Online-Umfrage Feedback zu den neuen Automaten und deren Features zu geben und ihre Wünsche zu äußern. Wer lieber altmodisch mit Kleingeld bezahlen will, findet in jedem der 36 Test-Züge auch noch einen Münzautomaten.

Für altmodische Fahrgäste bietet die BVG in Zukunft auch aufladbare Geldkarten an. Diese sollen vorerst in den Kundenzentren, Kiosks mit BVG-Angebot und später auch online und bei diversen Einzelhandelspartnern erhältlich sein werden.

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