BVG testet neue “Cashless-Only”-Ticketautomaten

BVG testet neue “Cashless-Only”-Ticketautomaten

Bisher konnten Kunden ihre Tickets in Berliner Straßenbahnen nur mit Bargeld zahlen. Seit 30 Jahren hängen die bisherigen Ticketautomaten nun in Bussen und Bahnen – bezahlen lässt sich hier nur mit Bargeld. Das soll sich in Zukunft allerdings ändern, denn die BVG testet in den kommenden eineinhalb Jahren neue Ticketautomaten in den Straßenbahnen der Linien M5 und M10.

Die Automaten sind mit großen Touchscreens ausgestattet und erinnern an die BVG-Ticket-App. Auch die Produktpalette ist an den neuen Automaten größer als an den Vorgängern: Es können fast alle BVG-Produke bis hin zur Monatskarte, gekauft werden. Kunden können ihre Tickets dann mittels Girocard, Debit- oder Kreditkarte sowie mit Google Pay und Apple Pay bezahlen. Zudem verfügen die Automaten über einen barrierefreien Modus. Die BVG ruft ihre Fahrgäste dazu auf, vor Ort oder via Online-Umfrage Feedback zu den neuen Automaten und deren Features zu geben und ihre Wünsche zu äußern. Wer lieber altmodisch mit Kleingeld bezahlen will, findet in jedem der 36 Test-Züge auch noch einen Münzautomaten.

Für altmodische Fahrgäste bietet die BVG in Zukunft auch aufladbare Geldkarten an. Diese sollen vorerst in den Kundenzentren, Kiosks mit BVG-Angebot und später auch online und bei diversen Einzelhandelspartnern erhältlich sein werden.

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Nintendo eShop: Vorbestellungen müssen nicht stornierbar sein

Nintendo eShop: Vorbestellungen müssen nicht stornierbar sein

Die norwegische Verbraucherschutzzentrale hat Nintendo vor Gericht gezogen, weil es im Nintendo eShop nicht möglich ist, Vorbestellungen zu stornieren. Da Nintendo of Europe in Deutschland stationiert ist, ging der Prozess vor ein Frankfurter Gericht. Auch die deutsche Verbraucherschutzzentrale hat sich hinter die Anklage gestellt. Jetzt allerdings fiel die Entscheidung.

Dem Urteil zufolge hat Nintendo hierbei gegen kein EU-Recht verstoßen und muss Vorbestellungen auch in Zukunft nicht stornierbar machen. Die Entscheidung wird seitens des Gerichts damit begründet, dass man mit dem Kauf und dem Vorab-Download des Spiels den Kaufvertrag erfüllt habe. Ganz anderer Meinung war jedoch die Gegenseite. Sie behauptete, dass allein damit kein Kaufvertrag erfüllt wurde, da das Spiel nicht gestartet werden könne. Im November 2019 gab es die Anhörung und kurz vor Weihnachten dann auch die Entscheidung. Aufgrund der Tatsache, dass der Prozess nicht öffentlich ausgetragen wurde, wurde die Entscheidung erst jetzt bekanntgegeben.

Die Verbraucherschutzzentrale Deutschland will den Fall vor dem Frankfurter Oberlandesgericht schlichten. Bis ein neuer Gerichtsprozess beginnt, wird es allerdings wohl noch mindestens eineinhalb Jahre dauern. Bis dahin müssen wir uns wohl oder übel weiterhin damit zufriedengeben, dass Nintendo keine Rückerstattung von Vorbestellungen einführen wird.

Postbox Mail: Lifetime-Lizenz feiert Comeback

Postbox Mail: Lifetime-Lizenz feiert Comeback

Die E-Mail-App Postbox präsentiert sich als leistungsfähige Alternative zu beispielsweise Apples in macOS integrierter Mail-App. Umso mehr dürften sich User jetzt freuen, dass die Postbox-Developer ihr Preismodell revidieren. Das Jahresabo zum Preis von 29$ gibt es zwar immer noch, allerdings gibts ab sofort auch wieder eine Option zum Einmalkauf. Die App kostet dann pauschal 49$, ein 30-tägiger Test ist zudem auch möglich.

Interessant ist, dass Postbox wohl mit allen E-Mail-Konten zusammenarbeiten kann. Die App unterstützt dsbei nahezu alle E-Mail-Anbieter und realisiert den Zugriff wie gewohnt mithilfe der Standards IMAP oder POP3. Die Nutzung von Exchange-Konten ist mit Postbox nicht möglich.

Postbox Mail App Filter

Postbox ist eine klassische und dennoch sehr robuste und leistungsfähige E-Mail-App und schielt auf User, die zum Beispiel mit der hauseigenen Mail-App von Apple oder auch der in Windows 10 mitgelieferten App nicht glücklich werden. Insbesondere soll hier auch der Umgang mit umfangreicheren E-Mail-Konten problemlos möglich sein. Die integrierte Suchfunktion soll hierbei einen der größten Kritikpunkte von Apples Mail-App kompensieren und flexibel konfigurierbare und vor Allem schnelle Suchabfragen ermöglichen.

Postbox Mail App

Eine Übersicht aller in Postbox bereitgestellten Features findet ihr hier. Letztendlich ist es aber wohl wie immer am Besten, wenn man Postbox bei Bedarf im Rahmen der 30-tägigen Probephase selbst testet und sich ein eigenes Bild davon macht.

Deutsche Bahn: Girocard-Akzeptanz soll nächstes Jahr kommen

Deutsche Bahn: Girocard-Akzeptanz soll nächstes Jahr kommen

Laut Informationen des Spiegels will die Deutsche Bahn ab Frühjahr 2020 auch die Girocard in ihren Bordrestaurants akzeptieren – sogar kontaktlos.

Die Kunden können dort aktuell nur mit Bargeld oder via Kreditkarte bezahlen. Auch Debitkarten von Mastercard oder VISA funktionieren bisher offiziell nicht und in der Praxis meistens nur mit sehr viel Glück.

Schon im Laufe des ersten Quartals 2020 soll die geplante Umstellung erfolgen. Das neue System läuft derzeit auf der Strecke zwischen München und Bremen bereits im Probebetrieb.

Die Zahlung via Girocard soll auch dann möglich sein, wenn die Qualität der Internetverbindung sehr stark schwankt.

Die Qualität der Datenverbindung steht und fällt mit der Ausleuchtung der Bahnstrecken mit Mobilfunk seitens der Telekommunikationsunternehmen. Eine Bezahlung mit EC-Karte sei grundsätzlich jedoch auch ohne Empfang möglich.

– Sprecherin der Deutsche Bahn
Amazon Echo (RED) Edition: Amazon kämpft gegen AIDS in Afrika

Amazon Echo (RED) Edition: Amazon kämpft gegen AIDS in Afrika

Ab sofort bietet Amazon eine limitierte “(RED)”-Edition des Echo-Lautsprechers an. Diese Limited Edition kann ab sofort vorbestellt werden und wird nur für eine begrenzte Zeit angeboten – wie lange genau das Angebot gilt, hat Amazon nicht verraten.

10€ des Kaufpreises (ca. 100€) der Echo (RED) Edition gehen an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS. Die Auslieferung des Sondermodells soll am 12. Dezember starten.

Die Echo (RED) Edition kostet mit 99,99€ genauso viel wie die bisherigen Farbvarianten des Echo (3. Generation). In der dritten Generation bietet der neue Amazon Echo den gleichen Klang wie der ca. 150€ teure Echo Plus, verfügt allerdings nicht über den Zigbee-Hub und den Temperatursensor des Echo Plus.

boon. Planet by Wirecard geht an den Start

boon. Planet by Wirecard geht an den Start

Nach einer erfolgreichen Pilotphase geht heute boon. Planet für alle User an den Start. Mit dem neuen Service stellt Wirecard ein vollwertiges Bankkonto fürs Android-Smartphone zur Verfügung.

Hier ein Auszug der Features aus dem Pressebericht:

   - Nach erfolgreicher Pilotphase ist boon Planet nun für alle User 
     verfügbar
   - Nutzer können in fünf Minuten ein volldigitales Konto eröffnen, 
     Geld in Echtzeit überweisen und kontaktlos mit dem Smart Device 
     bezahlen
   - Was die App einzigartig macht: Künftig werden Services wie 
     Versicherungen, digitale Loyalty-Funktionen und 
     Mobilitätsdienste sowie Überziehungskredite und Sparpläne 
     integriert
   - Wirecard setzt mit boon Planet neue Standards - Nutzer müssen 
     die App für ihre alltäglichen Finanzen nicht mehr verlassen 

Ob boon. Planet eine echte Konkurrenz zu bestehenden Bankkonten wie N26, Revolut und Co. werden kann, muss man natürlich erst mal eingehend testen. Ich werde wie immer berichten, sobald ich mehr Infos oder Erfahrungen zu boon. Planet habe.

Die iOS-Version der boon. Planet-App soll übrigens “schon ganz bald” folgen. Also stay tuned! 😉

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.wirecard.boonplanet

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