DHL Packstation: Barcode der DHL-Kundenkarte ab sofort auch in der App abrufbar

DHL Packstation: Barcode der DHL-Kundenkarte ab sofort auch in der App abrufbar

Wenn man die DHL Packstationen nutzt, hat man meistens die “DHL Paket” auf seinem Handy installiert. Ab sofort erleichter DHL seinen Kunden das Abholen von Paketen ein Stückchen mehr, denn man den Barcode seiner DHL Kundenkarte in Zukunft in der DHL Paket-App hinterlegen.

Bisher musste man den Barcode der Kundenkarte immer vor den Scanner halten, wenn man seine DHL Postnummer nicht manuell eintippen wollte. Ab jetzt kann man aber auch die App dafür nutzen. Hier weist DHL allerdings darauf hin, dass nicht alle Packstationen in der Lage sind, den Barcode von einem spiegelnden Display zu scannen. Will man die Karte trotzdem aus dem Geldbeutel verbannen, ist natürlich weiterhin auch der optionale, manuelle Login mittels Postnummer möglich.

Falls man noch eine alte Karte ohne Barcode (auch “DHL Goldcard” genannt) im Einsatz hat, kann man sich an den DHL Kundenservice wenden. Hier gibt man einfach an, dass man seine alte Kundenkarte verloren hat bzw. diese defekt ist. Anschließend bekommt man kostenlos eine neue Karte mit Barcode per Post zugeschickt. Danach ist dann auch der Login an den Stationen deutlich komfortabler.

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.dhl.paket&hl=de
https://apps.apple.com/de/app/dhl-paket/id329315203
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Deutsche Post & DHL: Etliche Neuerungen angekündigt

Deutsche Post & DHL: Etliche Neuerungen angekündigt

Die Deutsche Post und DHL Paket haben kürzlich neue digitale Services angekündigt. Dazu zählen unter Anderem auch eine Echtzeitverfolgung in der Paketzustellung.

Das Digitalisierungsprogramm der Deutschen Post und DHL Paket wird sich auf einen Zeitraum von drei Jahren erstrecken, viele der digitalen Services sollen aber bereits in diesem Jahr verfügbar sein. Nachfolgend eine Übersicht der angekündigten Neuerungen:

Künftig sollen alle Frankierungen (auch Briefmarken) mit einem Matrixcode ausgestattet werden, der ein besseres Tracking von Brief- und Paketsendungen ermöglichen soll. Frankierungen mit einem solchen Matrixcode sollen dann eine bessere Nachvollziehbarkeit des Laufweges der entsprechenden Sendungen bieten, indem diese dann in den Start- und Ziel-Sortierzentren erfasst werden.

Um den Briefkunden einen besseren Überblick über den eigenen Briefempfang zu bieten, hat die Deutsche Post in Zusammenarbeit mit GMX und WEB.DE den Service „Briefankündigung“ entwickelt. Dabei bekommen die Empfänger in ihrem GMX- und WEB.DE-Postfach eine Info über demnächst ankommende Briefsendungen. Dieses Feature ist leider aus unerfindlichen Gründen exklusiv für Kunden von GMX und WEB.DE.

Im Rahmen der Kooperation mit GMX und WEB.DE soll die Deutsche Post zudem auch an weiteren Services für Privatkunden arbeiten, die dann im Jahr 2021 an den Start gehen sollen. So sollen Empfänger beispielsweise in einem nächsten Schritt die zusätzliche Möglichkeit bekommen, digitale Kopien der Briefinhalte via E-Mail zu empfangen.

Noch in diesem Jahr soll zudem das DHL “Live-Tracking” starten, mit dem der Empfänger seine DHL-Pakete über die Sendungsverfolgung auf dhl.de sowie in der DHL-App „nahezu in Echtzeit“ tracken kann und so einen besseren Überblick darüber bekommt, wann genau seine Sendung an seiner Hausadresse ankommen wird.

Dabei werden den Empfängern ab der morgendlichen Beladung des Zustellfahrzeugs ein 60- bis 90-minütiges Zeitfenster für die Zustellung sowie ein Countdown mit der Anzahl der noch verbleibenden Zustellstopps bis zur Zustellung der eigenen Sendung angezeigt. Das kennt man ja bereits von DPD und ähnlich auch von Amazon Logistics, in Zukunft soll das dann also auch bei DHL möglich sein. Zudem kann der DHL-Kunde auf der dargestellten Google Maps-Karte die aktuelle Position des Zustellfahrzeugs sehen. Auch neu ist, dass die Kunden 15 Minuten vor der Zustellung der Sendung eine entsprechende Ankündigung erhalten.

DHL-Versandmarken können mittlerweile mobil und in digitaler Form als QR-Code gekauft bzw. für Rücksendungen beim Versandhändler angefordert werden. Dieser Service ist allerdings aktuell nur für nationale Pakete verfügbar, soll aber noch dieses Jahr auch auf internationale Pakete (zumindest innerhalb der EU) erweitert. Bis Ende 2020 soll die Mobile Briefmarke außerdem das bereits bestehende Produkt „Handyporto“ ablösen. Im Gegensatz zum bekannten Handyporto werden für die Mobile Briefmarke keine zusätzlichen Mobilfunk- und Bearbeitungsgebühren berechnet. Das heißt, die Kunden zahlen hier dann nur das reine Porto für den Brief bzw. für die Postkarte.

Die Kunden müssen dann in der App das gewünschte Porto anfordern und online bezahlen, daraufhin bekommen sie dann einen mehrstelligen alphanumerischen Code, den sie handschriftlich rechts oben auf die Postkarte oder den Briefumschlag schreiben müssen, also da, wo bisher die Briefmarke hin kam. Damit ist die Sendung dann auch frankiert.

Bis 2021 soll das aus bisher ca. 4.500 DHL-Packstationen bestehende Netz auf rund 7.000 solcher Stationen erweitert werden. Zudem hat das Unternehmen auch einen neuen Automatentyp vorgestellt, welcher sich “Post & Paket 24/7” nennt und mit dem der Kunde dann nicht nur Paketen und Päckchen empfangen und versenden, sondern auch seine Briefe verschicken können wird. Außerdem soll man hier dann bargeldlos Brief- und Paketmarken kaufen können.

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