Amazon hat Nürnberg im Visier

Amazon hat Nürnberg im Visier

Der Versandriese Amazon hat es auf Franken abgesehen, denn nachdem in Eggolsheim bereits ein neues Sortierzentrum in Planung ist, will man nun ab Herbst ein neues Verteilzentrum in Nürnberg aufbauen.

Gerüchte, welche besagten, dass Amazon auch eine Expansion in Allersberg plant, blieben laut Amazon-Sprecherin allerdings weiterhin nur Gerüchte. Was aber kein Gerücht ist, sondern mittlerweile offiziell bestätigt, ist die Tatsache, dass Amazon in Eggolsheim ein neues Sortierzentrum und am Nürnberger Hafen ein neues Verteilzentrum plant.

Laut Aussagen von Amazon werden die Paketmengen immer größer und auch mit den neuen Zentren will man noch mehr Kunden noch schneller beliefern können – die Nachfrage der Kunde ginge Amazon zufolge nämlich genau in diese Richtung: Man will seine Päckchen immer schneller geliefert haben – Stichwort „Next-Day-Delivery“.

Bisher war das einzige Verteilzentrum in Bayern in München, ab Herbst will man sich also auch am Nürnberger Hafen ansiedeln.

N26 expandiert in die USA

N26 expandiert in die USA

Wie die Berliner Smartphone-Bank N26 in einem Presseartikel mitteilt, hat ihr Geschäft kürzlich auf die USA ausgeweitet. Dementsprechend wurden am heutigen Donnerstag die ersten Kunden von einer Warteliste von ca. 100.000 Interessenten freigeschaltet.

Punkten will N26 in den USA vor allem mit der Tatsache, dass die Basisvariante des Kontos kostenlos ist und die User über ihr Smartphone in Echtzeit einen guten Überblick über ihre Finanzen haben. Außerdem wolle man, im Gegensatz zu den meisten US-Banken, keine Mindestumsätze verlangen.

Bis zu 100.000 neuer Konten will man nach der kurzen Start-Phase wöchentlich aktivieren. So sollen bis Ende des Sommers auch US-Kunden ein Konto eröffnen können, wenn sie sich nicht vorher in die Warteliste eingetragen haben.

Anders als bei alteingesessenen US-Banken immer noch üblich, bekommen Kunden von N26 kein Scheck-Heftchen mehr ausgehändigt. Will ein Kunde einen Scheck einlösen, sei dies nur nach Angaben von CEO Valentin Stalf „nur über einen externen Dienstleister möglich“.

Anders als in Deutschland, besitzt N26 in den USA keine eigene Banklizenz, sondern arbeitet mit der kalifornischen Direktbank „Axos“ zusammen, welche für alle regulatorischen Fragen verantwortlich sei. Hier liegt dann auch das Geld, welches damit auch über den amerikanischen Einlagensicherungsfonds „FDIC“ abgesichert ist. Zudem ist VISA in den USA offizieller N26-Kooperationspartner, hierzulande bleibt dies allerdings weiterhin Mastercard.

Ansonsten schaut die App in den USA wohl genauso aus wie in Europa, allerdings gibt es im Hintergrund wohl kleine Unterschiede aufgrund von rechtlichen Einschränkungen. So werden die Daten von US-Kunden wohl auf US-Servern gespeichert, während die Daten bei europäischen Kunden auf europäischen Servern bleiben sollen.

Weitere Infos zum US-Start gibt es im offiziellen deutschen Presseartikel von N26.

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